FOTO: Onimo
Eintritt frei
FOTO: Carla Bobadilla
Der Markt der Zukunft 2026 ist eine interdisziplinäre Plattform, die im Zusammenhang mit dem Abschluss der Jahresausstellung „BLOOM“ im Kunsthaus Graz entwickelt wird. Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, zivilgesellschaftliche Initiativen und öffentliche Institutionen kommen zusammen, um aktuelle ökologische, soziale und gesellschaftliche Herausforderungen zu verhandeln und Perspektiven für eine nachhaltige, solidarische und transformative Zukunft zu entwickeln.
Im Zentrum steht die „Diasporische Zukunfts-Küche“ von Carla Bobadilla in Zusammenarbeit mit der Initiative Vorsicht, Gemüse! – ein künstlerisch-forschendes Projekt, das die Küche als sozialen und politischen Raum versteht.
Am Beispiel von Mais und seiner in Mittelamerika verankerten Kulturgeschichte geht die diasporische Küche der Zukunft der Frage nach, wie Mais nach Österreich kam und wie er sich von einem exotischen „Mitbringsel“ zu einem wichtigen Bestandteil der lokalen Küche entwickelte. Das Projekt schafft einen Raum, in dem ausradiertes Wissen thematisiert und bewusste Kollektivität als mögliche widerständige Zukunftsperspektive diskutiert werden kann.
Carla Bobadilla lädt Initiativen aus Graz ein, sich über Themen wie radikale Solidarität und die Küche als politischen Ort der Wissensproduktion auszutauschen, an dem Essen als kulturelle und widerständige Praxis wahrgenommen wird.
Gemeinsam mit rund 50 Künstler:innen, Kollektiven und Expert:innen entstehen zudem Formate, in denen Themen wie Kunst & Ökologie, Widerstand & Erinnerung, Demokratie & Teilhabe, Stadt, Raum & Gemeinschaft, Handwerk & Reparaturkultur verhandelt werden.
ausreißer – Die Wandzeitung begleitet das Projekt in Kooperation mit lokalen Initiativen als Publikations- und Archivformat zwischen Aktivismus, Theorie und künstlerischer Praxis.
Das Programm umfasst künstlerische Labore, Installationen, Performances, Vorträge, Diskussionen und Publikationsformate sowie offene Gesprächsräume und Vernetzungsangebote für Kunst- und Kulturakteur:innen. Ergänzend findet eine Dialogreihe im Rahmen der Ausstellung „Aufbruch! Steiermark ↔ Kärnten“ statt.
Zu den weiteren Programmpunkten zählen die Verleihung des Umweltpreises der Stadt Graz 2026 sowie des Umwelt-Kunst-Preises des Kunsthaus Graz. Ergänzt wird das Angebot durch ein Service-Angebot, das die Vernetzung von Künstler:innen, Institutionen und Förderstellen unterstützt.
Der Markt der Zukunft versteht sich als kollaborative Plattform zur Entwicklung neuer Allianzen und langfristiger Strategien für gesellschaftliche und ökologische Transformation – als Raum, in dem künstlerische Praxis, Forschung und öffentliche Debatten zusammenkommen.
Bleib am aktuellen Stand was Nachhaltigkeit, den Markt der Zukunft und die Initiativen dahinter betrifft.
Nationalpark Gesäuse, Admont
Wildes Wasser und steiler Fels prägen die Landschaft des Gesäuses. Das Nationalparkmanagement kümmert sich um die außergewöhnliche Artenvielfalt des einzigen Nationalparks der Steiermark.
Plattform 1,5 Graz – für eine klimagerechte und soziale Stadt
1,5 Graz ist eine Plattform mehrerer zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich für eine „klimagerechte und soziale Stadt“ einsetzt.
Verein Frauenhäuser Steiermark
Neben dem Schutz, der von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder, steht auch Gewaltprävention, Bewusstseinsbildung, sowie Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit im Fokus des Vereins.
Zu den Photos, Diskussionen und dem Programm vom Markt der Zukunft 2024 in Graz.
FOTO: The Cake Escape
Zu den Photos, Diskussionen und dem Program vom Markt der Zukunft 2024 im Salzkammergut.
FOTO:
Zu den Photos, Diskussionen und dem Programm vom Markt der Zukunft 2023.
FOTO: 24.12.1968 © NASA/Bill Anders
Zu den Photos, Diskussionen und dem Programm vom Markt der Zukunft 2022.
FOTO: ENERGIE, 2022. ILA / J.J. KUCEK
Zu den Photos, dem Livestream und den Infos vom Markt der Zukunft 2021.
FOTO: MAYAIANAT, 2021 Daniela Brasil & Peninah Lesorogol